Ein Projekt über Skateboarding in Berlin mit Fotografie aus Kinderperspektive.

Das Projekt startet am 1. April 2026. Die Kamera wird nach der Anmeldung in einem teilnehmenden Skate Shop abgeholt und Ende April dort wieder abgegeben. Wir entwickeln die Filme und kuratieren eine Auswahl für die Ausstellung – zu sehen ab dem 2. Juli 2026 bei StudioTrouble™ in Kreuzberg. Die Vernissage startet familienfreundlich ab 13 Uhr.

Projekt 01

Skateboarding ist mehr als ein Sport – es ist ein Lebensgefühl, eine Szene, ein soziales Netzwerk.

Mit Analog Kids wollen wir dieses Gefühl durch die Augen der nächsten Generation sichtbar machen. Die Kids fotografieren mit analogen Kameras alles, was für sie dazugehört: Spots, Boards, Freundschaften, Stürze, Pausen, Tricks, Stadt, Straßen, Details – ihre Sicht auf die Szene.

Dieses Projekt zeigt, wie tief Skateboard-Kultur mit Kreativität, Gemeinschaft und Neugier verbunden ist. Die Kids dokumentieren nicht nur ihre Welt – sie bringen frische Perspektiven in eine Szene, die von Authentizität und Do-it-yourself-Spirit lebt.

Ausstellung 02

Ausstellung am 2. Juli 2026

StudioTrouble™ ist ein unabhängiger Gemeinschafts- und Galerieraum in Berlin-Kreuzberg. Der Fokus liegt auf zeitgenössischer Kunst und Fotografie mit Bezug zu urbanen Kulturen – insbesondere zur Berliner Skateboard-Szene, die eng mit dem Raum verbunden ist. StudioTrouble™ fungiert als Schnittstelle zwischen Subkultur und Kunst, zwischen Straße und Ausstellung.

Hier begegnen sich Künstler:innen, Skater:innen, Fotograf:innen und Kreative, die die visuelle Sprache der Stadt prägen. StudioTrouble™ einer der wenigen Orte, an dem Marken, Kultur und Community organisch zusammenfinden – ohne Werbefassade, sondern auf Basis echter Verbindung.

Ziele 03

Emotionale Relevanz

Kinder sehen anders – tiefer, ehrlicher, näher dran. Ihre Perspektive spiegelt das wider, was Skateboarding im Kern ausmacht: Mut, Freiheit, Freundschaft, Do-It-Yourself, Kreativität.

Skateboarding ist Jugendkultur, Subkultur und Kunst zugleich. Das Analog Kids Fotoprojekt trifft diese Schnittmenge – es schafft ein kulturelles Archiv der nächsten Generation, analog, roh, echt.

  • Nachwuchsförderung und Sichtbarkeit für junge Skater:innen
  • Verbindung von Skate-Kultur, Kunst und Community
  • Förderung von Kreativität und Ausdruck im DIY-Geist des Skateboardens
  • Aufbau einer positiven, unabhängigen Plattform für die nächste Generation

Nachhaltigkeit 04

Das Projekt setzt bewusst auf wiederverwendbare analoge Kameras statt Einwegmodelle.

So wird nicht nur Müll vermieden, sondern auch ein bewusster Umgang mit Fotografie gefördert. Die Kinder lernen, wie analoges Fotografieren funktioniert – vom Einlegen des Films bis zum Warten auf die Entwicklung.

Dieser Prozess entschleunigt und schärft den Blick:
Bilder entstehen nicht im Sekundentakt, sondern durch Beobachtung, Geduld und Entscheidung. Was bleibt, ist Achtsamkeit – ein Gegenentwurf zur schnellen Smartphone-Bildwelt.

Die Kameras werden nach jedem Durchlauf wiederverwendet und können in zukünftigen Projekten oder Workshops weiter eingesetzt werden. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf aus Lernen, Kreativität und Wiederverwendung, der den DIY-Geist der Skateboard-Kultur aufgreift und ins Analoge überträgt. Umweltbewusstsein und ästhetische Bildung verbindet – authentisch, zukunftsorientiert.

Skate Shops 05

Lokale Skate Shops sind keine Läden – sie sind die Szene.

Sie kennen die Kids, die Spots, die Leute. Sie investieren in die lokale Community, weil sie Teil davon sind – nicht weil es sich rechnet. Große Versender liefern Boards. Lokale Shops liefern Zusammenhalt.

Genau deshalb sind sie der logische Ankerpunkt für Analog Kids: Die Kameras werden dort abgeholt und zurückgegeben – nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil das Projekt dort hingehört, wo die Szene lebt.